
öffentlich finanzierte Institutionen gehören zusätzlich auf mindestens ein offenes, gemeinwohlorientiertes soziales Netzwerk: daher +1. Bestehende Kanäle können selbstverständlich weiter genutzt werden.
Kommerzielle Plattformen sind auf Werbung optimiert und Algorithmen entscheiden, wer welche Inhalte sieht. Offene soziale Netzwerke setzen dagegen auf gemeinwohlorientierte öffentliche Kommunikation: transparent, datenschutzfreundlich, unabhängig und demokratiestärkend.
Mit +1 kommunizieren öffentliche Institutionen digital souverän, verlässlich und selbstbestimmt mit Bürgerinnen und Bürgern – und werden für alle noch besser zugänglich.
Das +1-Prinzip ist bei einer öffentlichen Einrichtung erfüllt, wenn sie in mindestens einem offenen sozialen Netzwerk aktiv kommuniziert.

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Das +1-Prinzip entstand als Idee zur Förderung offener sozialer Netzwerke und wurde erstmals auf der FediDay-Konferenz 2024 der öffentlichkeit präsentiert. Seitdem haben zahlreiche Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Agenturen, Hochschulen und Verwaltung das Prinzip aufgegriffen und in ihre Arbeit integriert, um die Akzeptanz und Verbreitung offener Netzwerke zu stärken.
Im Sommer 2026 formierte sich ein interdisziplinärer Kreis von Unterstützer:innen, der das +1-Prinzip weiterentwickeln, professionalisieren und durch eine klare Markenidentität für alle Zielgruppen zugänglicher machen möchte.
Das Prinzip versteht sich nicht als klassische Initiative oder Organisation, sondern lebt von der gemeinsamen überzeugung seiner Träger:innen: Sie sehen die Nutzung offener sozialer Netzwerke durch öffentliche Institutionen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, um eine gemeinwohlorientierte Kommunikation mit Bürger:innen zu ermöglichen.